PCO-Syndrom

Immer häufiger wird bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch ein PCO-Syndrom (poly-cystisches Ovar-Syndrom, d.h. zystische Veränderungen an den Eierstöcken) diagnostiziert. Eine genetische Störung des Insulinstoffwechsels führt zu einer Insulinresistenz und vermehrten Produktion männlicher Hormone, was einen normalen weiblichen Zyklus verhindert. Bei den betroffenen Frauen finden sich äußere Zeichen einer „Vermännlichung“, wie Bartwuchs, Glatzenbildung oder bauchbetontes Übergewicht. Von den behandelnden Frauenärzten werden sonographisch häufig Follikelzysten an den Eierstöcken diagnostiziert (s.a. Name der Erkrankung). Nicht unerheblich ist auch die psychische Belastung, die oftmals mit diesem Krankheitsbild einhergeht.

Wichtige therapeutische Ansätze liegen in der Behandlung der Stoffwechselstörung mit Verhinderung des Übergewichts, Ernährungsumstellung, körperlicher Bewegung und auch medikamentöser Therapie. Dazu werden Sie von uns umfassend beraten.

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Die PCOS-Selbsthilfegruppe trifft sich alle zwei Monate, bei Interesse bitte an folgende Mail wenden: pco.ansbach@gmx.de